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Erdgas für Innerschwyz In der Gemeinde Arth wird wiederum der Boden aufgerissen Ab 2006 wir die Region Innerschwyz mit Erdgas versorgt. Zurzeit verlaufen die Arbeiten planmässig. In der Gemeinde Arth, vor allem in Oberarth, liegen die Rohre zum Vergraben bereit. Das natürliche Erdgas, mit dem ab Herbst 2006 die Region Innerschwyz versorgt wird, kommt aus dem hohen Norden. Heimdal, Gullfks, Frigg oder Eskofisk heissen einige der unzähligen Bohrinseln in der Nordsee. Eine gigantische Transit-Erdgas-Pipeline, von Holland bis Nordafrika, durchquert die Schweiz unterirdisch von Wallbach (östlich von Basel) bis zum Griespass (VS) an der schweizerischitalienischen Grenze. Die Zentralschweiz wird ab Ruswil, wo die internationale Leitung durchführt, über Littau in Richtung Zugersee nach Arth, Oberarth, Goldau und weiter zum Lauerzersee, wo die Leitung bereits vergraben ist, gespeist. Gas erzeugt rund 25 Prozent weniger CO2 als andere Energieträger, ist ökologisch und in der langfristigen Zeitachse strategisch von Vorteil. In der Gemeinde Arth liegen zurzeit die Rohre zum Einbau bereit. Die Baustelle in Oberarth ist besonders interessant. Im Prinzip werden die Rohre für die Erdgasversorgung etwa 80-120 cm tief im Boden verlegt. Beim Kreisel in Oberarth wird jedoch eine spezielle Technik, nämlich eine Spülbohrung, angewandt. Zuerst wird unterirdisch ein Kern durchgedrückt, ihm folgt die Spülbohrung, sodass ein Schutzrohr eingezogen werden kann. In dieses Schutzrohr wird dann die effektive Erdgasleitung durchgeführt. Dank dieser aufwändigen Montage und Installation muss im Bereich des Kreisels die Strasse nicht aufgebrochen werden. Wenn alles rund läuft, kann die Region Innerschwyz ab Herbst 2006 Erdgas beziehen.
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