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Hightech-Brunnenstube Rickenbach: Dorfgenossenschaft saniert grösstes Wasserreservoir Gestern flog ein Super Puma der Helog einen 2.8 Tonnen schweren Druckbrecherschacht mit hoch technisiertem Inhalt ins Reservoir Stalden in Rickenbach. Vor drei Wochen begann die Dorfgenossenschaft Schwyz (DGS) mit der Sanierung des Reservoirs Stalden in Rickenbach. Das Wasser wurde bisher mittels Chlor aufbereitet. Jetzt wird auf Ultraviolett-Bestrahlung umgerüstet. Doppelte Sicherheit Gestern ist nun das Herzstück der neuen Anlage, ein 2.8 Tonnen schwerer Druckbrecherschacht, mittels Schwerlasthelikopter eingepasst worden. Das Teil beinhaltet hoch technisierte Messgeräte, die erstmalig in unserer Region zum Einsatz kommen. So kontrolliert in seinem chromstahlverkleideten Innern eine photoelektronische Steuerkomponente die Trübung des Wassers. "Wenn die Trübung zu stark wird, leitet sie das Wasser automatisch in den Bach, bevor es ins Reservoir gelangt", erklärt Roland Haas, Betriebsleiter der DGS, die Funktionsweise. Diese Hightech-Komponente kostet rund 30'000 Franken. Die gesamte Erneuerung des Reservoirs Stalden wird auf 900'000 Franken veranschlagt. Noch vor dem Wintereinbruch soll der innere Ausbau abgeschlossen werden, sodass bis im kommenden Mai die Aussensanierung vollzogen werden kann. Das Reservoir Stalden ist das wichtigste im Versorgungsnetz der DGS. Es wurde 1967 erbaut, fasst die mit 3'000 Minutenlitern ergiebigsten Quellen ab dem Kaisten zusammen und liefert rund zwei Drittel des gesamten Quellwassers ins Netz.
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